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Klappentext: Augenblicke im Leben…
 
…Klärus. Um ihn geht es in der Geschichte. Die Geschichte beginnt vor der Zeit, in welcher Klärus, der Held, sich entschließt, sein irdisches Leben als schweren Weg zu gehen, um sich nicht im „Außen“ der verlockenden Welt zu verlieren, sondern die Freiheit im Geiste zu erlernen. Auf Erden angekommen, vergisst er dies alles. Er ist ein Mensch wie du und ich, mit der Ausnahme, er geht bzw. fährt seinen Weg mit einem körperlichen Handicap. Er hat Kinderlähmung. Das macht das Leben spannender und bietet mehr Möglichkeiten zu wachsen und zu sein. Sein Weg führt ihn durch die seltsame Instanz Schule, durch die Wirren der 68er Zeit, in welcher er erkennt, dass Politik nie zur Erleuchtung führen kann und so macht er sich auf den Weg, die Blaue Blume zu finden. Geistig geführt durch tiefe Täler gehend, lässt ihn sein Leben erkennen, dass er mehr ist als nur sein Körper. Er erfährt, wo er her kommt und wohin er gehen will. Er lernt die Gesetze des Lebens kennen, den Weg der Umkehr und die Gefahren, die auf dem Wege lauern. Viele Steine, die dort liegen, müssen umfahren werden, auch kommt er oft kaum vorwärts, bis er erkennt, dass er sich die Steine selbst in den Weg legt. Auch macht er die Erfahrung, dass er immer, wenn er glaubt, irgendwo angekommen zu sein, eines Besseren belehrt wird.
 
     Ein Verleger schrieb: Die Geschichte des Lebens von Klärus ist eine tief beeindruckende Lebensgeschichte. Dass jemand, der als Behinderter gilt und gesehen wird, ein Leben ohne Behinderung führt, wirkt durchaus glaubhaft und vieles im Verlauf seines Lebens scheint sogar beneidenswert. Es geht hier um die wirklich wachen „Augenblicke im Leben eines Menschen“, Augenblicke, die bewusst wahr-genommen werden, die erkennen lassen, Leben bereichern, auch wenn es Augenblicke des Schmerzes sind, Augenblicke, die zur Wahrhaftigkeit des Lebens führen.
Der zweite Band (Herbst 2009) „Hinterm Horizont“
 
… Klärus. Um ihn geht es auch in dieser Geschichte. Klärus, nun im fortgeschrittenen Alter, ist sich bewusst, dass er alles bekommen kann nur keine Kinderlähmung mehr, denn die hat er ja schon. Doch er wird wieder eines Besseren belehrt. Schon im jugendlichen Alter suchte er nach dem Sinn, der hinter all den Erfahrungen steckt und machte sich auf den so genannten „geistigen Weg“. Jetzt, im fortgeschrittenen Alter, bricht plötzlich alles, was für solche Betroffenen im Leben Bestand hatte, zusammen. Er muss mit einer minimalen körperlichen Leistungsfähigkeit sein Leben neu definieren.
 
     Durch die permanente Überforderung seines Körpers, in dem Glauben, durch aktives Training diesem Gutes zu tun und dem besessenen Willen, wie alle anderen Menschen leistungsfähig zu sein, erlebt er nach vierundvierzig Jahren das Trauma der Akuterkrankung von neuem. Er erfährt, dass es ein Post-Polio-Syndrom gibt, welches nach einer Phase der Erholung, den eh schon Geplagten erneut treffen kann. Alles, was für Poliobetroffene an Lebensqualität Bestand hatte, bricht zusammen. Klärus muss mit einer minimalen körperlichen Leistungsfähigkeit sein Leben neu definieren. Doch jede Krankheit hat eine Botschaft, die dahinter verborgen ist.
Hätte er keinen so guten Draht zum Großen Geist, er könnte an der neuen Situation zerbrechen.
 
     So bittet er in seiner Verzweiflung wieder mal die geistige Welt um Hilfe und wird in eine turbulente Zeit persönlicher Veränderungen geführt. Er erfährt von einer Bruderschwesternschaft, in der er wieder neu lernt zu leben, denn der Weg zum Heil führt den Menschen immer über das Leid.
 
     Klärus wird zum Bewusstsein, dass es kein Unheilbar gibt. Der Große Geist schickt ihm den Schlichten Diener aus der geistigen Welt und somit in eine, in welcher er erfährt, dass es Möglichkeiten zwischen Himmel und Erde gibt, welche immer mehr Menschen zur Verfügung stehen in einer Zeit grosser Umwandlungen auf Erden, denn der Große Geist beschliesst, ob der menschlichen Dramen, wie dem des Klärus, auch all seinen Geschöpfen mitsamt der Erde die Möglichkeit der Wandlung zum Guten zu bringen.
 
     Klärus ist ein Kämpfer, der sich nicht unterkriegen lässt. Mit und durch seinen Humor ist der Weg kein Jammertal, sondern seine Freude scheint mit dem Abnehmen der Körperkraft zuzunehmen.
 
     Dies ist nicht die tragische Geschichte eines Erdenbürgers, sondern es öffnet Herzen, erfüllt mit Freude und eröffnet durch Betroffenheit vielleicht Sicht- und Betrachtungsweisen des Lesers, lässt trotz aller Ernsthaftigkeit auch humorvoll altes Wissen in den Alltag integrieren, ohne belehrend zu sein.
Das Buch ist ein Wegweiser zur Zuversicht.

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